Unsere neue Systemlandschaft ist live.
Wir blicken zurück auf ein Jahr harte Arbeit.
4 Kernsysteme, 16 Schnittstellen und eine durchgängige Struktur
Der Umstieg auf ein neues System markiert einen der größten Transformationsschritte in der Geschichte von Allgäu Batterie. In vergleichsweise kurzer Zeit haben wir ein sehr umfangreiches Projekt umgesetzt. Viele Abläufe wurden dabei neu gedacht, bestehende Strukturen hinterfragt und Prozesse neu aufgesetzt. Das Ziel war von Anfang an klar: keine einzelnen Insellösungen, sondern eine durchgängig integrierte Plattform, die alle Bereiche verbindet – vom Vertrieb über Service und Projektabwicklung bis hin zu Finanzen, Dokumentenmanagement und Personalprozessen.
Vier Systeme, eine durchgängige Struktur
Kern der neuen Landschaft sind vier eng miteinander verzahnte Systeme, die wir in Microsoft Dynamics abbilden. Business Central bildet die Basis für Finanzen, Einkauf, Lager, Projekte, Controlling und Abrechnung. Hier laufen alle relevanten Informationen zusammen. Im Vertrieb arbeiten wir künftig durchgängig in einem System, das von Leads über Opportunities bis hin zur Angebots- und Auftragsabwicklung alles einheitlich abbildet. Das sorgt für mehr Übersicht und klarere Abläufe. Auch im Service hat sich einiges verändert: Aufträge werden zentral geplant, Vor-Ort-Einsätze und Rückmeldungen aus dem Feld digital erfasst. Ergänzend dazu haben wir ein revisionssicheres Dokumentenmanagement eingeführt. Dokumente sind damit strukturiert abgelegt und besser in die Abläufe eingebunden.
Bestehendes angebunden
Damit bestehende Systeme weiterhin genutzt werden können, haben wir 16 Schnittstellen aufgebaut, unter anderem zu DATEV, Personio und Moss. Wichtig war uns dabei vor allem eine saubere Datenbasis, um doppelte Datenhaltung und parallele Ablagen zu verhindern.
KI im Alltag nutzbar
Die neue Systemlandschaft bietet auch die Grundlage für den Einsatz von KI. Mit Microsoft Copilot und Power BI können Daten ausgewertet und Zusammenhänge schneller erkannt werden. Das war uns wichtig, um im Alltag schnellere Entscheidungen treffen zu können und eine bessere Übersicht der Zusammenhänge im Unternehmen zu bekommen. Außerdem entlasten wir so unsere Teams, indem Administration, Planung und Dokumentation vereinfacht werden. Neben der technischen Einführung ging es im Projekt immer auch um die Organisation selbst. Prozesse wurden neu definiert, Rollen klarer zugeordnet und bestehende Abläufe kritisch geprüft.
So ist eine Struktur entstanden, die unser weiteres Wachstum unterstützt.
Was ändert sich für unsere Kunden?
Für unsere Kunden bedeutet das vor allem: schnellere Reaktionszeiten, konsistente Informationen und effizientere Abläufe in Angeboten und Aufträgen. Wir haben dadurch mehr Zeit für die eigentlichen Themen und können uns stärker auf die Anforderungen unserer Kunden konzentrieren. Wer an vergleichbaren Projekten gearbeitet hat, weiß, was dahintersteckt. Die letzten Monate haben viel Energie, Durchhaltevermögen und Nerven gekostet. Umso mehr freuen wir uns, dass wir als Team gemeinsam durch diese harte Phase gegangen sind und nun stolz auf das Ergebnis blicken können.
Unser besonderer Dank gilt allen internen Projektbeteiligten, Prozessverantwortlichen, Key Usern und externen Partnern, die dieses Projekt mit Kompetenz, Ausdauer und Teamgeist getragen haben.